
Die schwarze Schweizer Herren-Mechanikuhr Wryst Racer SX1
Der mechanische, schwarz DLC-beschichtete Wryst Racer SX1
Diese mechanische Uhr verkörpert Luxus, Kühnheit und die Leidenschaft für den Rennsport. Die SX1 mit schwarzem DLC-Gehäuse (Diamond-Like Carbon) ist die einzige Schweizer Automatikuhr der Luxusklasse mit DLC-Beschichtung in dieser Preisklasse. Standardmäßig mit einem schwarz-grauen Lederarmband ausgestattet, lässt sich Ihre atemberaubende Racer auch mit einem hochwertigen schwarzen Silikonarmband und dem Schweizer Uhrwerk Sellita SW200 tragen. Beim Kauf einer Wryst sind standardmäßig zwei Armbänder im Lieferumfang enthalten.
Nur 75 Menschen werden jemals eine dieser kleinen, limitierten Editionen eleganter Armbanduhren tragen. Schwarz ist die Farbe der Autorität und Selbstsicherheit. Fühlen Sie sich selbstbewusst und bereit, sich ans Steuer zu setzen – mit einer schwarzen Schweizer Automatikuhr, die Eindruck macht.

Hochwertige Schweizer Uhrwerke
Das Sellita SW200 Uhrwerk ist baugleich mit dem bewährten ETA 2824-2. Es bietet Handaufzugsuhren mit einer beachtlichen Gangreserve. Die sich drehenden Zahnräder spannen die Zugfeder, die dann über die Unruh den Zeigern den nötigen Impuls verleiht.
Das Uhrengehäuse
Das Gehäuse der mechanischen Uhr zeichnet sich durch angenehm abgerundete Kanten an der Lünette aus. Ein sorgfältig gewölbtes Gehäuse umschließt das erhabene Zifferblatt. Die rechte Seite schützt die Krone vollständig. Durch ein getöntes Glas mit dem charakteristischen Wryst-Logo im Manifold-Stil lässt sich das Sellita SW200-Uhrwerk auf der Rückseite bewundern.
Zwei Gehäuseansätze in Form einer Nockenwelle sorgen mit einem sicheren Höhenverstellschraubensystem für eine stabile Verbindung zum Armband. Diese patentierte Uhrenfunktion garantiert, dass sich Ihre Uhr nicht versehentlich vom Handgelenk löst.
Die zwei verschiedenen Armbänder
Sie werden die mechanische Uhr Wryst Racer SX1 in zwei verschiedenen Ausführungen genießen.
Das erste ist ein luxuriöses, handgefertigtes Armband aus schwarzem Leder mit drei verschiedenen Lagen. Das Armband ist mit Leder und einer Doppelnaht versehen, wobei eine Naht schwarz und die andere grau ist. Die Innenseite ist für maximalen Tragekomfort mit einem weichen Material ausgekleidet. Der Schriftzug „Genuine Leather“ mit dem Markenlogo ist auf dem Armband aufgedruckt. Seitlich ziert eine dritte Lage aus grauem Rindsleder die Kanten des Armbands.
Zweitens können Sie dank des optionalen Armbands, das ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist, ein modernes, hochflexibles Silikonarmband wählen. Dieses breite Armband hat einen Durchmesser von 25 mm und ist auf der Rückseite weich gepolstert, wodurch der Tragekomfort optimiert und ein angenehmes Gefühl am Handgelenk gewährleistet wird. Während die meisten unserer zweifarbigen Armbänder einen Kontrast zwischen zwei Farben bieten, haben wir uns bei diesem Modell für Schwarz entschieden.
Bei mechanischen Uhren dreht sich alles um Räder, Zahnräder, Federn, Lagersteine und Öle, deren Zusammenspiel ausschließlich den physikalischen Gesetzen der Mechanik unterliegt. Diese ungewöhnliche Konstruktion von Jacques Fournier begründet den ganzen Reiz, das Geheimnisvolle und das Prestige mechanisch gefertigter Schweizer Uhren.
Ein faszinierendes Stück Ingenieurskunst
Mechanische Uhren faszinieren aus vielen Gründen, allen voran wegen der winzigen Größe ihrer Bauteile. Die Messskala liegt hier im Mikrometerbereich, also einem Tausendstel Millimeter (0,001 mm). Zum Vergleich: Ein einzelnes Haar misst etwa 0,06 bis 0,07 Millimeter.
Bis ins 19. Jahrhundert und die Verbesserung der Bearbeitungswerkzeuge war der Uhrenbau ein Handwerk, in dem nur Spezialisten das Uhrwerk entwerfen, die Komponenten herstellen, sie montieren und die Uhr zum Laufen bringen konnten. Solche Experten gibt es auch heute noch, wenn auch selten. Jede ihrer Aufgaben hat sich zu einem eigenen Fachgebiet mit herausragender Spezialisierung entwickelt.
Die Komplexität der Uhrwerke hat ebenfalls deutlich zugenommen, sodass es manchmal unmöglich ist, die traditionellen Methoden der Konzeption und Herstellung von Uhren mit Bleistift, Papier und Zeichnungen anzuwenden.
Ein genauer Blick auf die mechanischen Schweizer Uhrwerke
Die Uhrwerke werden von Uhrwerksdesignern und -ingenieuren mithilfe von Computern, ähnlich denen in der Automobilindustrie, entwickelt. Die Mikromechanik ist für die Programmierung der CNC-Werkzeugmaschinen zuständig, die die Teilefertigung übernehmen. Anschließend bearbeiten, montieren, testen und justieren die Uhrwerke die Uhrwerke, bevor sie diese in die Gehäuse einsetzen, Zifferblatt und Zeiger anbringen und die Gehäuse verschließen.
Aufgrund des komplexen Fertigungsprozesses und des erforderlichen Detailgrads sind zahlreiche Prüfungen in verschiedenen Phasen notwendig, um die Qualität zu kontrollieren. Spezialisierte Fachkräfte können die einzelnen Aufgaben auch separat ausführen. So lässt sich beispielsweise die Montage eines Uhrwerks in Untergruppen von Teilen unterteilen, für deren Montage Spezialisten zuständig sind. Der erfahrene Uhrmacher konzentriert sich dabei ausschließlich auf die heikelsten Arbeitsschritte.
Kunst und dekorative Handwerkskunst finden auch in Uhrwerken Verwendung. Spiegelpolieren, Facettieren, Gravieren und sogar das Fassen von Edelsteinen sind gängige Techniken der Haute Horlogerie, um die Mechanik durch visuelle Kontraste zwischen den verschiedenen Teilen und ihren Oberflächen zu verschönern.
Weiterentwicklung und Verbesserungen
Auch wenn es stimmt, dass sich die Konstruktionsprinzipien seit dem 19. Jahrhundert nicht wesentlich verändert haben, arbeiten Uhrmacher und Ingenieure stets daran, die Zuverlässigkeit und Präzision der Uhrwerke zu verbessern.
Schweizer Uhrenhersteller haben in ihrem Bestreben stets Innovationen auf allen Ebenen integriert, sei es bei den Materialien oder den Fertigungsprozessen. So sind beispielsweise experimentelle Techniken entstanden, die es ermöglichen, bewegliche Teile durch den Einsatz von Mikromagneten, die ein kleines Magnetfeld erzeugen, nahezu schweben zu lassen.
Dies trägt zur Verringerung der Reibung zwischen klassischen Metallteilen bei. Einige Teile, wie beispielsweise Kugellager, bestehen aus Kohlefaser oder Keramik. Andere Komponenten sind zum Schutz mit einer Schicht aus künstlich gezüchteten Diamanten überzogen. Silizium findet zunehmend Anwendung bei der Herstellung besonders empfindlicher und dünner Elemente wie der Spiralfeder, dem Anker und dem Hemmungsrad. Nur selten ermöglichen diese neuen Materialien die Entwicklung neuer mechanischer Herrenuhren.
Struktur einer mechanischen Bewegung
Man kann sich eine mechanische Bewegung wie ein Sandwich vorstellen, mit einem unteren und einem oberen Teil, die dazu dienen, alle beweglichen Teile (wie Räder) dazwischen zu sichern.
Grundplatte
Die Grundplatte bildet die stabile Basis des Uhrwerks. Sie sieht üblicherweise aus wie eine flache Münze mit vielen Vertiefungen und Löchern, die Platz für bewegliche Teile und Schrauben bieten.
Bewegliche Elemente
Die beweglichen Teile befinden sich hauptsächlich im Inneren des Uhrwerks. Einige können zur besseren Sichtbarkeit außerhalb der Grundplatine angebracht werden.
Brücken
Die Brücken sitzen über den beweglichen Teilen. Sie können auch Löcher für Schrauben aufweisen, die sie an der Grundplatte befestigen. Die Form und Anordnung der Brücken ähneln den Bildern auf Ausweisen. Jedes einzelne verrät viel über das Uhrwerk, und Kenner können bestimmte Uhrwerke und Uhren allein anhand ihrer Konstruktion und bestimmter Elemente erkennen. Vielleicht gelingt Ihnen das ja eines Tages auch!
Funktion
Ein mechanisches Uhrwerk ist ein System aus miteinander verbundenen Zahnrädern. Die Form ihrer Zähne sowie ihre Durchmesser und Größen unterscheiden sich in der Regel je nach ihrer Funktion. Deshalb kann ein Uhrwerk so komplex und verwirrend wirken. Um in ein Gehäuse zu passen, ist dieses wie ein Puzzle zusammengesetzte Komponentensystem so konzipiert, dass es ein minimales Volumen einnimmt.
Ohne diese Einschränkung ließe sich ein mechanisches Uhrwerk beispielsweise linear aufbauen, wobei die einzelnen Elemente Ende an Ende nebeneinander angeordnet wären. An einem Ende befände sich die Trommel (auch Energiespeicher genannt), in der Mitte mindestens drei Zahnräder, die das Räderwerk (zur Energieübertragung) bilden, und am anderen Ende Hemmung und Unruh zur Segmentierung der Energie.
Leistung
Haben Sie als Kind jemals mit Spielzeugautos gespielt, die man mit einem Schlüssel aufziehen musste, damit sie so lange über den Boden fuhren, bis ihre Energie aufgebraucht war? Oder haben Sie solche Autos zumindest schon einmal in einer Fernsehwerbung gesehen? Eine mechanische Uhr funktioniert nach dem gleichen Prinzip, nur hält die Energie dank des Reglers viel länger. (Ein Spielzeugauto hat diesen Regler nicht, weshalb die Energie so schnell verbraucht ist.)
Bei einer mechanischen Uhr wird die Energie in der Zugfeder gespeichert, die sich im Federhaus befindet, einem kleinen runden Behälter, der sich um eine Achse namens Federhauswelle dreht; sie treibt das Räderwerk an.
Die aus einer speziellen Metalllegierung gefertigte Zugfeder wird in einem besonderen Herstellungsverfahren hergestellt. An einem Ende ist sie mittig auf der Federhauswelle befestigt. Ihre Aufgabe ist es, sich unabhängig von den Bedingungen und der Belastungsstufe möglichst regelmäßig zu entspannen und so Spannung und Energie freizusetzen.
Die Federhauswelle ist das Bauteil, das die Feder um sich selbst aufrollt und dadurch Spannung erzeugt. Sie wird durch das Sperrrad des Federhauses betätigt, ein außerhalb des Federhauses angebrachtes Zahnrad, das direkt mit dem manuellen oder automatischen Aufzugssystem verbunden ist.
Am anderen Ende ist die Zugfeder über eine Außenverzahnung an der Seite des Federhauses befestigt, das das Räderwerk antreibt. Die Zugfeder kann mit einer Gleitfeder enden, die entlang des Federhauses gleitet, um ein Brechen durch zu starkes Aufziehen zu verhindern. Dieses System findet sich häufig bei älteren Uhren; bei neueren Zeitmessern ist die Zugfeder üblicherweise fest mit dem Federhaus verbunden.
Leistungsreserve
Bei einem mechanischen Uhrwerk hängt die verfügbare Gangreserve (die Anzahl der Stunden, in denen die Uhr mit Energie versorgt wird) von verschiedenen Faktoren ab. Die Länge der Zugfeder spielt dabei eine bedeutende Rolle. Bei manchen Uhren kann die Zugfeder sogar über einen Meter lang sein!
Uhrmacher können auch mehrere Federhäuser einbauen, vergleichbar mit mehreren Benzintanks in einem Auto. Moderne High-End-Uhrwerke können bis zu elf Federhäuser beherbergen und so eine Gangreserve von insgesamt fünfzig Tagen – mehr als anderthalb Monaten – erreichen! Ein herkömmliches mechanisches Uhrwerk hat üblicherweise eine Gangreserve von etwa 42 Stunden. Das Aufzugssystem hat direkten Einfluss auf die Konstruktion des Uhrwerks.
Bedenken Sie, dass eine längere Gangreserve bei einer Handaufzugsuhr von Vorteil ist: Wenn der Besitzer die Uhr seltener aufziehen muss, wird das Uhrwerk vor übermäßigem Verschleiß geschützt. Der seit einigen Jahren geltende Standard liegt bei acht Tagen Gangreserve. Warum diese Länge? Zum einen ist es sinnvoll, da manche Uhrenliebhaber mehrere Uhren besitzen und diese üblicherweise am Wochenende wechseln. Da sie nicht jedes Mal eine Uhr neu einstellen möchten, wenn sie sie anlegen, bevorzugen sie eine Gangreserve von mindestens einer Woche.
Zu guter Letzt: Bedenken Sie, dass die vom Hersteller angegebene Gangreserve in der Regel dem Zeitraum entspricht, in dem das Drehmoment stark genug ist, um die Ganggenauigkeit der Uhr zu gewährleisten, sie aber höchstwahrscheinlich länger hält.
Handaufzug
Handaufzugsuhren waren die ersten Zeitmesser und gehören noch immer zu den am einfachsten zu verstehenden. Bei frühen Uhrenmodellen wurde die Energie manuell von außen zugeführt. Besitzer benutzten einen Schlüssel oder ein Spezialwerkzeug, um die Uhr von Hand aufzuziehen und das Uhrwerk in Gang zu setzen. Viele Wanduhren verwenden auch heute noch diese Methode.
Im Jahr 1820 führte der englische Uhrmacher John Arnold ein kleines, außenliegendes Bauteil ein, die sogenannte Krone. Dadurch konnte das Federhaus durch einfaches Drehen mit den Fingern aufgezogen werden. Auch heute noch ist die Krone die Standardmethode zum Aufziehen mechanischer Uhren und befindet sich üblicherweise neben dem Federhaus.
Selbst automatische Herrenuhren, die sich beim Tragen selbst aufziehen, lassen sich bei Bedarf über die Krone manuell aufziehen. Dies bietet zusätzliche Flexibilität und Kontrolle über den Gang der Uhr.
Moderne Uhren bieten eine Vielzahl an Stilen und Technologien. Einige Modelle verfügen über Handaufzug, andere über batteriebetriebene Quarzwerke. Ob Sie klassische mechanische Uhrwerke oder präzise Quarzuhren bevorzugen – Marken in den USA und weltweit bieten eine große Auswahl an Uhrendesigns. Viele dieser Zeitmesser sind zudem wasserdicht und eignen sich daher für den täglichen Gebrauch unter verschiedensten Bedingungen.
Automatischer Aufzug
Automatische Uhrwerke sind ebenso raffiniert wie praktisch. Zugegeben, das regelmäßige Aufziehen der Zugfeder über die Krone kann mühsam und zeitaufwendig sein, und natürlich bleibt die Uhr stehen, wenn man es vergisst, ohne dass man es bemerkt. Komfort und das Bedürfnis nach besonderer Sicherheit hinsichtlich der Energiereserven im Uhrwerk motivierten Uhrmacher zur Entwicklung von Selbstaufzugssystemen. Die ersten Uhren mit Selbstaufzug entstanden Ende des 18. Jahrhunderts. Heute gibt es jedoch mehr mechanische Herrenuhren als solche mit Handaufzug – und das aus gutem Grund.
Von Anfang an bestand die Idee darin, die Bewegung des Körpers des Trägers, insbesondere seines Handgelenks, zur Energiegewinnung zu nutzen. Zu diesem Zweck fügten Uhrmacher dem Uhrwerk ein bewegliches Element hinzu, das hin und her schwingt. Dieses Teil, der sogenannte Rotor oder die oszillierende Masse, hat annähernd die Form einer halben Scheibe und dreht sich um eine Achse. Der Rotor ist über ein Zahnrad direkt mit dem Federhaus verbunden. Manche Systeme ziehen sich nur in eine Richtung auf, andere in beide; dies ist die Entscheidung des Uhrwerkkonstrukteurs.
Bei bestimmten Uhrwerken erzeugt der Rotor beim Drehen ein Geräusch, das als eine Art charakteristisches Merkmal gelten kann. Wer genau hinhört, kann die Bewegung des Rotors beim Tragen der Uhr meist auch spüren. Das Ergebnis ist dasselbe, nur dauert es etwas länger, ein Uhrwerk mit unidirektionalem Aufzug vollständig aufzuziehen.
Beachten Sie, dass sich die Rotorachse in den meisten Fällen in der Mitte des Uhrwerks befindet – jedoch nicht immer. Einige Modelle, und nur einige wenige, sind mit Mikrorotoren ausgestattet. Mikrorotoren sind kleinere Rotoren, die ihre Umdrehungen nicht oberhalb, sondern innerhalb des Uhrwerks ausführen. Sie dienen hauptsächlich der Reduzierung der Bauhöhe eines Uhrwerks und sind deutlich anspruchsvoller in der Herstellung und Justierung.
Die Verordnung:
Hemmung und Oszillator
Das Ziel des Mechanismus, üblicherweise „Hemmung“ genannt, ist es, den Energiefluss vom Federhaus durch das Räderwerk zu regulieren und ihn in regelmäßige Impulse zu unterteilen, um die Zeit zu messen. Diesen Vorgang können Sie auf dem Zifferblatt beobachten. Wenn Ihre Uhr einen langen Sekundenzeiger hat, können Sie feststellen, dass jeder kaum wahrnehmbare Schritt, den er vorwärts macht, das Ergebnis eines einzelnen Impulses ist. Das Reguliersystem besteht aus hochpräzise gefertigten und justierten Teilen; seine Präzision überträgt sich auf die Zeitmessung.
Streng genommen ist der Regler in zwei Hauptbaugruppen unterteilt: den Oszillator und die Hemmung. Der Oszillator arbeitet mit einem großen, leichten Rad, dem sogenannten Zentralrad, und einer ultrafeinen, spiralförmig gewickelten Spiralfeder zusammen, die sich in der Mitte befindet.
Diese beiden Komponenten sind die empfindlichsten und heikelsten in jeder mechanischen Uhr. Ihr Hersteller ist die wichtigste Marke, die sie verkörpern, und die Fachleute, die an ihnen arbeiten, sind selten, hochbegabt und in der Branche sehr gefragt. Ein Ende der Spirale ist an der Unruhwelle befestigt, während das andere Ende mit einem externen, unbeweglichen Befestigungspunkt verbunden ist. Ihre Funktion ist die Schwingung: Sie dreht sich in eine Richtung und kehrt dann zurück, um Impulse zu erzeugen.
Die Hemmung besteht aus Hemmungsrad, Anker und Ankern. Sie teilt die Energie auf und leitet sie an den Oszillator weiter. Oszillator und Hemmung wandeln gemeinsam den linearen Energiefluss in Pulsationen um, die dem gesamten Uhrwerk Rhythmus verleihen. Die Geschwindigkeit dieser Schwingungen bestimmt die Frequenz des Kalibers. Je höher diese ist, desto präziser läuft das Uhrwerk.
Juwelen und Stoßdämpfer
Die verschiedenen Räder und Bauteile eines mechanischen Uhrwerks müssen sich so schnell wie möglich drehen; jede Reibung bedeutet einen Verlust an Energie und Präzision.
Aus diesem Grund verwenden Uhrmacher synthetische Rubine, sogenannte Lagersteine, um die Achsenenden mit möglichst geringer Reibung zu halten. Diese Lagersteine sind winzige, geschnitzte Scheiben mit oder ohne ein kleines Loch in der Mitte.
Historisch gesehen wurden Schweizer mechanische Uhren aus natürlichem Rubin gefertigt; heute verwendet man reineren synthetischen Rubin. Aufgrund der künstlichen Herstellung können die Farben vom ursprünglichen Rot abweichen. Üblicherweise ist die Anzahl der Steine im Uhrwerk eingraviert.
Die Rubine, die die empfindlichsten Achsen – wie beispielsweise die Unruh – tragen, sind üblicherweise mit einem Stoßdämpfungssystem versehen. Dieses Bauteil hat im Wesentlichen die Form einer kreisförmigen Mikrofeder, die in einem festen Teil angeordnet ist, in dem sich der Lagerstein befindet.
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